Firmengeschichte


Wie aus einer Mühle ein moderner Familienbetrieb wurde.
Die Entwicklung unseres Sägewerks – von den Anfängen bis heute.

Unsere Firmengeschichte

1720–1785

Ursprung der Zimmersägemühle

Erbaut als Eisenmühle (1720) und später erstmals als Zimmersägemühle erwähnt (1785).

Sie liegt an der kleinen Enz – dort, wo sich bis heute das Sägewerk Kappler befindet.

1871/72

Brand & Wiederaufbau

Die Mühle brennt 1871 vollständig ab.

1872 erfolgt der komplette Neubau mit moderner Technik (Wasserkraft, später Dampfmaschine).

1930

Übergang zur Familie Kappler

Friedrich Kappler (1. Generation) übernimmt das Sägewerk und führt es bis 1950.
Damit beginnt die über 90-jährige Unternehmensgeschichte der Familie.

1950–1985 

Weiterführung durch die 2. Generation

Friedrich und Wilhelm Kappler leiten den Betrieb unter dem Namen „Friedrich Kappler & Söhne“.

1972/73

Großbrand & kompletter Wiederaufbau

Ein schwerer Brand zerstört das Sägewerk inklusive des Wohnhauses. Die Familie kann sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und entscheidet sich, den Betrieb vollständig neu aufzubauen.

Der Wiederaufbau markiert den Start der modernen Betriebsphase.

Ab 1973

Modernisierung & Ausbau

Schrittweise Erneuerung des Maschinenparks und der gesamten Anlage.
Der alte 35-Meter-Kamin wird 1973 kontrolliert gesprengt.
Das Sägewerk entwickelt sich zum technisch modernsten Betrieb im Enztal.

1985–1990

Übergang innerhalb der 3. Generation

Bruno Kappler führt das Sägewerk gemeinsam mit seinem Vetter Fritz Kappler, weiterhin unter „Friedrich Kappler & Söhne“.

1991

Alleinige Führung durch Bruno Kappler

Der Betrieb läuft ab 1991 unter dem heutigen Namen Sägewerk Kappler.

1990er – 2000er

Wachstum & Strukturwandel

Der Betrieb etabliert sich als verlässlicher regionaler Holzlieferant. Bis Ende der 1990er stammen ca. 90 % der Abnehmer aus dem Handwerk – heute nur noch ca. 5 %.
Der Strukturwandel führt zum stärkeren Handel und Export.

2014

Einstieg der vierten Generation

Joshua Kappler tritt in den Betrieb ein und übernimmt zunehmend operative Verantwortung.

2020–2023

Weitere Modernisierung

Bau der leistungsstarken Trockenkammer (50 m³).

2021

Gründung der Sägewerk Kappler GmbH

Bruno und Joshua Kappler führen das Unternehmen nun gemeinsam – zu je 50 % Geschäftsführer.
Der nächste große Schritt in der Weiterentwicklung des Familienbetriebs.

Heute

Letztes aktives Sägewerk im Enztal

Geführt in vierter Generation verarbeiten wir mit rund zehn Mitarbeitern jährlich etwa 15.000 Festmeter Rundholz – spezialisiert auf Schnittholz, Kantholz, Sondermaße, Trocknung und IPPC. Heute sind wir das letzte aktive Sägewerk im gesamten Enztal.

Quelle: Alfred Kiefer, Hans Schaber